Dienstag, 20. März 2012

Die Deutschen wollen erneuerbare Energien

Die Deutschen wollen erneuerbare Energien, dies zeigen zwei kürzlich veröffentlichte Studienergebnisse deutlich. Eine Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien ergab, dass 94 Prozent der Bevölkerung den Ausbau und die verstärkte Nutzung der Erneuerbaren wichtig finden. Die Studie des Bundesverbandes Solarwirtschaft stellte heraus, dass jeder dritte Eigenheimbesitzer den Umstieg auf Solarwärme plant.

Trotz der unsteten und planlosen Politik der Bundesregierung stützt die Bevölkerung die Energiewende und treibt die Erneuerung der deutschen Energiegewinnung voran bzw. unterstützt den Umbruch. Schade, dass die Unterstützung dieses Bedürfnisses seitens der Regierung so mau ausfällt.

Nähere Informationen zu den Studien findet ihr hier:

Studie Agentur für Erneuerbare Energien

Studie Bundesverband Solarwirtschaft

Samstag, 21. Januar 2012

Die Richtung stimmt, das Ziel ist aber noch fern

Im Jahr 2010 hat sich der CO2-Ausstoß in Deutschland gegenüber den Referenzwerten von 1990 um ein Viertel reduziert, obwohl in diesem Jahr ein deutliches Wirtschaftswachstum zu verzeichnen war. Laut Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium entspricht dies einem Rückgang von 295 Mio. t Kohlendioxid gegenüber dem Basisjahr 1990.

Der größte Teil der Treibhausgasemissionen entfällt dabei mit beinahe 90 % immer noch auf Kohlendioxid, welches hauptsächlich bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern anfällt. Deren Verbrauch nahm 2010 im Vergleich zum Vorjahr leicht zu, was auf die wirtschaftliche Erholung zurückzuführen ist. Die Emission der anderen Treibhausgase verzeichnete 2010 dagegen einen starken Rückgang.

Montag, 7. November 2011

CO2-Ausstoß erreicht Rekordwert

Im Jahr 2010 wurden nach Angaben der US-Regierung mehr als 9.100 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Das sind ganze 6% mehr als 2009. Einen so großen Anstieg hat das Energieministerium bisher noch nie verzeichnet.

Nach Aussage der US-Regierung ist die starke Zunahme vor allem mit der zunehmenden Energiegewinnung mittels Kohleverbrennung in den aufstrebenden Schwellenländer zu erklären. Allein durch die Kohleverstromung legten die Emissionen im letzten Jahr um 8% zu.

Spitzenreiter beim CO2-Ausstoß ist China, gefolgt von den USA und Indien. Das Ministerium gibt an, dass die CO2-Emissionen in den USA im Jahresvergleich zurückgegangen sind.

In Deutschland ist der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2009 im letzten Jahr ebenfalls gestiegen. Trotz der zum Teil intensiven Bemühungen die Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien zu erhöhen, schaffen wir es in Deutschland noch nicht, den Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und CO2-Ausstoß zu durchbrechen.

Weltweit sind intensivere Bemühungen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes nötig. Vor allem müssen auch die Schwellenländer gegen den Klimawandel arbeiten, sonst ist die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2°C nicht zu realisieren.

Montag, 29. August 2011

Grüne Kapitalanlage: Wind- und Solarenergie für´s Sparen nutzen *Gastbeitrag*

Der Reaktorunfall in Fukushima hat die Welt bezüglich der Risiken einer Nutzung der Kernenergie wachgerüttelt und nicht nur in Deutschland die Energiewende eingeläutet. Auch in anderen europäischen Ländern hat ein spürbares Umdenken eingesetzt. So profitieren auch Solarteure Medienberichten zufolge in der Schweiz von den aktuellen Entwicklungen – dank höherer Absatzzahlen. Aber auch Verbraucher können vom Boom regenerativer Energie profitieren – über eine ökologische Geldanlage, etwa für den Ruhestand.

Formen der ökologischen Geldanlage

Windenergie und Solarenergie lassen sich für die Kapitalanlage aus vielerlei Hinsicht nutzen – entweder über den Aktienmarkt oder Einlagen in sogenannte Ökofonds. Der Clou bei diesen ist für den Anleger, dass er guten Gewissens Kapital anlegen kann und auf Nachhaltigkeit setzt, ohne sich immer um das Kapital kümmern zu müssen.

Viele der Ökofonds setzen auf den Boom der Solarenergie und der Windenergie, etwa in dem das Kapital in Aktien von Solar- oder Windkraftherstellern investiert wird. Speziell der Ausbau der Windkraft- und Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab dürfte in den kommenden Jahren ein erhebliches Potenzial für die ökologische Geldanlage bieten. Aber auch in anderen Bereichen – wie der Grundlagenforschung – ist mit einem entsprechenden Wachstum zu rechnen. Es bietet sich hiermit die Chance, nachhaltig in Windenergie und Solarenergie zu investieren.

Parallel stehen dem Anleger weitere Möglichkeiten für ökologische Geldanlagen offen, denn an den Börsen werden Aktien vieler Unternehmen gehandelt, die sich nicht nur mit dem Bau entsprechender Anlagen befassen, sondern gerade im Bereich von Forschung und Entwicklung beschäftigen. Ein Trend, den einige Experten deutlich im Aufwind sehen, da neben den eigentlichen Anlagen zur Energieerzeugung auch die Verteilernetze neu ausgebaut werden müssen. Gleichzeitig bietet die Entwicklung im Bereich Nachhaltigkeit einen weiteren Ansatzpunkt, der über Wind- und Solarenergie hinausgeht und auf die soziale Komponente innerhalb der Wertschöpfungskette setzt.

Anlegern bieten sich seit einigen Jahren deutlich mehr Möglichkeiten für die nachhaltige und ökologische Wertanlage. Allerdings raten viele Experten dazu, den Charakter der Anlage nach wie vor kritisch zu hinterfragen. Speziell in dem Bereich der Ökofonds können durchaus klassische Kapitalanlagen einfließen, die sich nur im Detail erkennen lassen.

Dienstag, 23. August 2011

Der Absatz von Ökostrom steigt

Im Jahr 2010 ist der Absatz von Ökostrom, der mit dem Grüner Strom Label (GSL) zertifiziert ist, um satte 30% gegenüber 2009 gestiegen. Privat- und Gewerbekunden bezogen insgesamt etwa 320 GWh Grüner Label Ökostrom. Die Absatzsteigerung ist vor allem auf die verstärkte Nachfrage von Gewerbekunden und öffentlichen, kirchlichen sowie kommunalen Einrichtungen zurückzuführen.

Wer Ökostrom bezieht, der mit dem GSL zertifiziert ist, nutzt nicht nur nachhaltig erzeugten Strom, sondern fördert gleichzeitig den Bau von Neuanlagen. Ein wichtiges Kriterium für die Zertifizierung beim GSL ist, dass die Stromanbieter einen festgelegten Betrag pro kWh in neue regenerative Stromerzeugungsanlagen investieren. Knapp 750 Anlagen in ganz Deutschland konnten auf diesem Weg bereits gefördert werden.

Grünen Strom nutzen und gleichzeitig für noch mehr grünen Strom sorgen. Was will das grüne Herz mehr? Eines wird immer deutlicher: Ökostrom ist längst kein Nischenprodukt mehr.