Der Reaktorunfall in Fukushima hat die Welt bezüglich der Risiken einer Nutzung der Kernenergie wachgerüttelt und nicht nur in Deutschland die Energiewende eingeläutet. Auch in anderen europäischen Ländern hat ein spürbares Umdenken eingesetzt. So profitieren auch Solarteure Medienberichten zufolge in der Schweiz von den aktuellen Entwicklungen – dank höherer Absatzzahlen. Aber auch Verbraucher können vom Boom regenerativer Energie profitieren – über eine ökologische Geldanlage, etwa für den Ruhestand.
Formen der ökologischen Geldanlage
Windenergie und Solarenergie lassen sich für die Kapitalanlage aus vielerlei Hinsicht nutzen – entweder über den Aktienmarkt oder Einlagen in sogenannte Ökofonds. Der Clou bei diesen ist für den Anleger, dass er guten Gewissens Kapital anlegen kann und auf Nachhaltigkeit setzt, ohne sich immer um das Kapital kümmern zu müssen.
Viele der Ökofonds setzen auf den Boom der Solarenergie und der Windenergie, etwa in dem das Kapital in Aktien von Solar- oder Windkraftherstellern investiert wird. Speziell der Ausbau der Windkraft- und Solaranlagen im Kraftwerksmaßstab dürfte in den kommenden Jahren ein erhebliches Potenzial für die ökologische Geldanlage bieten. Aber auch in anderen Bereichen – wie der Grundlagenforschung – ist mit einem entsprechenden Wachstum zu rechnen. Es bietet sich hiermit die Chance, nachhaltig in Windenergie und Solarenergie zu investieren.
Parallel stehen dem Anleger weitere Möglichkeiten für ökologische Geldanlagen offen, denn an den Börsen werden Aktien vieler Unternehmen gehandelt, die sich nicht nur mit dem Bau entsprechender Anlagen befassen, sondern gerade im Bereich von Forschung und Entwicklung beschäftigen. Ein Trend, den einige Experten deutlich im Aufwind sehen, da neben den eigentlichen Anlagen zur Energieerzeugung auch die Verteilernetze neu ausgebaut werden müssen. Gleichzeitig bietet die Entwicklung im Bereich Nachhaltigkeit einen weiteren Ansatzpunkt, der über Wind- und Solarenergie hinausgeht und auf die soziale Komponente innerhalb der Wertschöpfungskette setzt.
Anlegern bieten sich seit einigen Jahren deutlich mehr Möglichkeiten für die nachhaltige und ökologische Wertanlage. Allerdings raten viele Experten dazu, den Charakter der Anlage nach wie vor kritisch zu hinterfragen. Speziell in dem Bereich der Ökofonds können durchaus klassische Kapitalanlagen einfließen, die sich nur im Detail erkennen lassen.
Montag, 29. August 2011
Grüne Kapitalanlage: Wind- und Solarenergie für´s Sparen nutzen *Gastbeitrag*
Stichwörter
erneuerbare Energien,
Gesellschaft,
Klimaschutz,
Ökostrom
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